Zur Person

Guten Tag,

mein Name ist Skalay. Geboren wurde ich 1963 in Hamburg.
Schon damals war Essen meine liebste Beschäftigung,
allerdings hat sich die Geschmacksrichtung doch etwas geändert.
Was die Konsistenz der Nahrung betrifft bevorzuge ich immer noch leicht Matschiges.
(Nie im Leben würde ich „Onkel Ben´s Reis“ kaufen.)
Und für ein gutes Guiness lass´ ich vieles stehen.

Die eine Hälfte meiner seelischen Natur ist türkisch. Dunkle Haare und große dunkle Augen; zur damaligen Zeit war das etwas ganz besonderes.
Meine Eltern hatten Mühe sich und ihre beiden Kulturen zusammen zuraufen und es lief auch nicht alles reibungslos.
Aber beide hatten den festen Willen, die Familie zusammen zuhalten. Im Endresultat hat sich ihre Mühe gelohnt.
Aufgewachsen bin ich, für heutige Verhältnisse, sehr behütet. In der Umgebung gab es viele Spielkameraden und meisten spielten auch alle zusammen.

Mit 18 schloß ich meine Erzieherausbildung ab und arbeite seither sehr gerne in diesem Beruf. Allerdings gehöre ich nicht zu den Basteltanten, die sich den gesamten Tag Gedanken darüber machen, was sie ihrem Männe Abends zu Essen machen und nebenbei werden die Kinder fein beschäftigt.
Eher interessieren mich Hintergründe und Lebensumstände von Menschen. Das heißt wohl das Psychologie und Soziologie meine Steckenpferde sind. Was schon sehr verwunderlich ist, denn in der Schulzeit waren dies nicht gerade meine Lieblingsfächer.
Bisher habe ich stets in sozialen Brennpunkten gearbeitet. Dreizehn Jahre war ich in einer Kita in einem Wohnlager, am Rande der Stadt.
Anschließend verschlug es mich dann zum Hauptbahnhof. Dort ist ein Sondertagesheim für hörgeschädigte Kinder, in dem ich sieben Jahre blieb. Es war eine sehr interessante Arbeit, die mir viel Spaß machte und die ich nun etwas vermisse.
Nun bin ich aber in einer „normalen“ Kita. Ich arbeite dort als Abteilungsleitung und bin kaum noch im Gruppendienst tätig
(schon etwas komisch). Dieser Job ist noch neu für mich und beeindruckt mich jeden Tag aufs Neue.
Aber ich liebe es zu lernen !

Mein privates Leben lebe ich etwas anders.

Ich mag Astrologie, Naturreligionen (Wicca), alles was Kreativität ausdrücken kann
und ich LIEBE meinen Computer.

Vor ca. 10 Jahren war ich bei einem Astrologen, um mir mein Grundhoroshop erstellen zu lassen (nur mal so - was die meisten meiner Klienten auch tun).
Ich war sehr erstaunt das dieser fremde Mensch mir Dinge über mich erzählte, die ich selbst nur ungern berühte oder auch Eigenheiten benannte, indenen ich mich voll wieder erkannte.
Das kann doch nicht mit rechten Dingen zu gehen? Scharlatan! Guru! ....!
Da ich nicht glauben mochte das irgendwelche Steine, die in unserem Sonnensystem herumdüsen, Einfluß auf mich haben sollten, beschloss ich selbst Astrologie zu erlernen. Ich wollte beweisen, dass das doch alles nur Humbug sein kann.
Schiet aber auch, mittlerweile schimpfe ich mich selbst Astrologin und
bin immer wieder von den Möglichkeiten dieser Materie angetan.
(Obwohl die Frage mit den Steinen immer noch in meinem Kopf spukt.)

Anders als bei der Astrologie ist meine Hingabe zur Wicca Kultur anderer Natur.
Vielleicht war es der Mix der Zwei Kulturen, Karma oder ich spinn einfach nur. Aber von kleinauf fazinierte mich die Suche nach DER Wahrheit.
(Ja, ich gebe zu mein Aszendent ist Schütze).
Vom Religionsunterricht wurde ich leider ausgeschlossen (offiziell: mein Vater ist Türke - inoffiziel: meine Frage nervten).Schade.
Ich habe dann die heiligen Bücher der großen Religionen allein gelesen, aber auch Däniken, Dethlefsen oder Yogananda.

Ich stellte fest, das eigentlich alle die selben Botschaften hatten, sie waren/sind nur der jeweiligen Zeit und Kultur angepasst.
Aber was war mit mir, wo war mein Weg ?
Ich hatte nie gelernt Wertigkeiten
(bei Menschen, Kulturen oder Religionen. Sie erinnern sich türkisch/deutsch) zu machen. Vieles war unterschiedlich, aber immer gleichwertig und gleich richtig. Immer nur etwas anders.
Die unten erwähnte Gabi schleppte mich, als ich 19 war, zu einer Auraleserin.
Die betitelte mich als Hexe.
(Merkwürdigerweise strahlte sie dabei bis über beide Ohren) Schock !
In meinem Geist sah ich mich als die Hexe bei „Hänsel und Gretel“ und war verzweifelt.
„Oh, Hilfe - ich bin böse!
Ich fühlte mich aber gar nicht böse, wollte ich auch nicht.
Also - irgendetwas konnte da doch nicht stimmen.
(Auf die Idee, dass diese Dame spinnen könnte kam ich nicht. Irgend etwas in mir schrie: „STIMMT“) Mit der Zeit fand ich Bücher von Starhawk, Castaneda oder „Celestine“. Ich erkannte eine andere Wirklichkeit.
Magie ist wirklich, sie ist sogar bei allen Religionen und Kulturen zu Hause. Sie ist alltäglich.

Ihre Anhänger nannten sich Sufis, Priester, Tempelritter, Shamannen oder Yogis. Alle hatten etwas gemeinsam:
Sie waren am Menschen orientiert, sahen ihn als Individuum, das einer höheren Macht diente. Trotzdem Sie diese höhere Macht voll anerkannten und ehrten, stellten diese Leute immer Fragen. Sie stellten sich und andere selbst in Frage, erlaubten viele Wege und Möglichkeiten.
Ich brauchte noch weitere 19 Jahre, um diese Erkenntnisse zu begreifen und zu assimilieren.
Nun sage ich:“ Ich lebe als Hexe.“
Dabei ist nichts aufregendes, unheimliches oder verbotenes. Es sagt:
„Es gibt keinen Zufall und ehre das Leben !“

Es geht nicht um das Sammeln von Zaubersprüchen oder gar das ständige Manipulieren meiner Umwelt. Vielmehr ist es ein Wertesystem, in dem ich ein zu Hause fand.
Ich finde es sogar logisch.

Natürlich kenn´ ich auch einige Zaubersprüche, die oft auch funktionieren, aber stellen Sie sich bitte niemanden in wallenden Gewändern und Zaubersprüche murmelnd vor. Firlefanz sieht schick aus, ist aber aufwendig und unpraktisch.
Magie sollte nicht dazu da sein zu beeindrucken, sie sollte funktionieren.


Meine Eltern genießen seit diesem Jahr ihr Rentnerdasein und leben in der Türkei.
Was mich leicht neidisch werden läßt, aber als gesellschaftlich korrekter Mensch und
liebende Tochter gebe ich das nicht zu.
(Hähm ?!)

Was die Kreativität anbelangt, so lebe ich mich im Moment gerade total aus. Ich kann gar nicht aufhören zu tippen oder die einzelnen Seiten umzustellen.

Hoffentlich finden Sie diese Seiten genauso interessant, wie es mir Spaß gemacht hat sie zu erstellen.

P.S.: Bedanken möchte ich mich bei Gabi, die mich auf die Idee brachte, daß es gar nicht so schwer ist eine Homepage zu gestalten. Vielen Dank.
Schauen Sie doch mal auf ihrer Homepage herein:
www. Huetkoeper.de

Viele liebe Grüße

Skalay



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